Klares NEIN zu „No Billag“

Leserbrief in der Aargauer Zeitung (AZ)

Ein Ja zu „No Billag“ wäre faktisch das AUS für die SRG, aber auch viele lokale Fernsehen würden massiv darunter leiden. Ich kann nicht verstehen, dass ein ehemaliger SRG-Mitarbeiter wie Maximilian Reimann diese Initiative zur Annahme Vorschlägt und tatsächlich meint, die „Macht“ der SRG könne dann reguliert werden. Als Nationalrat und SVP’ler weiss er genau, dass dann der Volkswille eingehalten werden muss und keine neuen Reglungen für staatliche Unterstützung gemacht werden können. Mit einem Verfassungseintrag würden die Empfangsgebühren gestrichen und damit der SRG, 21 regionalen Radio- und 17 Fernsehsendern keine Gebühren mehr ausbezahlt werden. Dies ist absurd und verhindert die regionale, sprachliche und auch behindertengerechte Berücksichtigung in den Medien. Nur mit einem klaren NEIN können neue Regeln eingeführt werden und die Gebühren angepasst werden. Die Kritik ist angekommen und wird von der Politik bearbeitet, Trotzreaktion ist da fehl am Platz.

Martin Steinacher, alt-Grossrat CVP, Gansingen

Martin Steinacher

Kategorie: Allgemein, Leserbriefe | Kommentar schreiben

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.